12.11.2016: Inside North Korea – Flüchtlinge berichten

Nordkorea ist mehr als der befremdliche, aber doch unterhaltsame Operettenstaat als der es in der westlichen Öffentlichkeit häufig wahrgenommen wird.

Die Demokratische Volksrepublik Nordkorea ist faktisch eine Erbmonarchie, die auf Basis ideologischer 15032881_1113670612015774_8891550894824325985_nVersatzstücke von Stalinismus, Faschismus und diversen Religionen ein totalitäres Regime errichtet hat, welches in seiner Grausamkeit und Barbarei global unübertroffen ist und Orwell höchstselbst spottet. Das Ausmaß an Menschenrechtsverletzungen, welcher sich die nordkoreanische Führung schuldig macht, ist schlichtweg grotesk und sucht seines Gleichen: Verletzung des Rechts auf Nahrung, schwerste Misshandlungen in Gefangenenlagern, Folter und unmenschliche Behandlung, willkürliche Festnahme und Haft, Verletzungen des Rechts auf Meinungsfreiheit, Verletzungen des Rechts auf Leben, Verletzungen des Rechts auf Freizügigkeit, Verschwindenlassen von Menschen, auch in Form von Entführungen von Bürgern anderer Staaten – die Liste ist lang.
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Säkularer Humanismus an Berliner Hochschulen ist vor dem Hintergrund dieser Gräueltaten stolz in Kooperation mit Saram e.V. eine Delegation des südkoreanischen National Student’s Council of North Korean Human Rights in Berlin begrüßt haben zu dürfen. Zwei aus Nordkorea geflohene Aktivisten berichteten über ihre eigenen Erfahrungen, Diskriminierung, Misshandlung und Widerstand gegen das Regime und beantworteten Fragen. 

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