In der Längsten Nacht (Lied)

Ein Lied zur Winter Solstice.

Gesungen auf die Melodie von “God Rest ye merry, gentleman“.

Hier unser eigener Satz für Klavier.

Die Tage werden blass und kurz, die Nächte lang und kalt,
Von Norden weht der Wintersturm mit eisiger Gewalt
Der fahlen Sonne Glanz steht tief, ihr Licht erlischt schon bald

Ref:
Finden wir zusammen in der längsten Nacht, dunkelsten Nacht,
Finden wir zusammen in der längsten Nacht

Die Sterne funkeln kühl und fern, sind blind für Glück und Leid.
Es gibt kein Gut und Böse im Gesetz von Raum und Zeit
Der Kosmos zeigt der Menschheit nichts als Teilnahmslosigkeit

Dort ist kein Gott, der uns beschützt, kein Schicksal formuliert.
Kein Eintritt in ein Jenseits, das das Sterben revidiert
Kein rechtes Maß von Trost und Sinn für jeden kalkuliert

Was wir auch tun, wir wissen nicht wie lange wir besteh’n
All jenes Glück nach dem wir streben mag zu Staub verweh’n
Und die, die wir am meisten lieben, endgültig vergeh’n!

Reprise

Wir observier’n das All mit unbeirrter Akribie
Erforschen die Natur nach dem Prinzip der Empirie
Wir mögen überwältigt sein, geschlagen sind wir nie!

Und ist der Kosmos gleichgültig – Die Menschen sind es nicht,
Wir stehen miteinander fest vereint in Zuversicht
Und wider Furcht und Dunkelheit entzünden wir das Licht!

Wir sammeln uns am Feuer um den Bund zu zelebrier’n
Die Freundesbande, die uns Schutz und Zuflucht garantier’n
Gemeinschaftliche Träume, die zur Hoffnung inspirier’n

Entschlossen wird die Menschheit jedes Übel konfrontier’n
Wird nach den Sternen greifen, fremde Welten explorier’n
In einer bess’ren Zukunft wird das Leben triumphier’n!

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